Jahresabschluss der First Responder

121 Einsätze mit einem starken Team

Foto: Mitglieder der First Responder und Gäste auf dem Jahresabschlussdienst

Auf dem Jahresabschlussdienst der First Responder -Gruppe der Feuerwehr Jaderberg wurde über das abwechslungsreiche vergangene Jahr berichtet. Gruppenleiterin Helena Seemann zeigte sich von den geleisteten Einsätzen beeindruckt und lobte die Mitglieder der Gruppe für die geleistete Arbeit und das Engagement. Auch Ortsbrandmeister Sven von Thülen zeigte sich mit der Arbeit der First Responder sehr zufrieden: es sei gut zu wissen, dass man bei einem feuerwehrtechnischen Einsatz medizinische Erstversorger im Rücken hat. Der Gemeindebrandmeister Thomas Grimm sowie der stellv. Kreisbrandmeister und erster Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Jaderberg e.V. Thomas Hülsebusch lobten ebenfalls die Einsatzbereitschaft der First Responder.

Insgesamt sind die First Responder im letzten Jahr 163-mal alarmiert worden. Dies waren 121 reine First Responder -Einsätze und 42 Einsätze, bei denen die Feuerwehr zum Beispiel zur Eigensicherung unterstützt wurde. Auch über die Ortsgrenzen hinaus war die Gruppe im Einsatz: so zum Beispiel in Conneforde (Gemeinde Wiefelstede), Liethe (Gemeinde Rastede) und Schweiburg. Die Einsatzarten untereilen sich dabei in 66 internistische Notfälle, 12 Neurologische Notfälle, 13 sonstige Notfälle, elf chirurgische Notfälle, fünf Kindernotfälle, zwei urologische Notfälle und 12 Verkehrsunfälle.

Zu der Arbeit der First Responder zählen natürlich nicht nur die Einsätze, auch die Aus- und Fortbildung ist ein wichtiger Bestandteil. So wurde in 2023 der monatliche Fortbildungsdienst mit einer durchschnittlichen Dienstbeteiligung von 14 Kameradinnen und Kameraden durchgeführt. Aktuell besteht die Gruppe aus 29 Mitgliedern, die sich in 23 Sanitätshelfern, vier Gesundheits- und Krankenpflegern (davon zwei in der Ausbildung), einen Arzt sowie einen Lehrrettungsassistenten unterteilen lassen.

Dank einiger größerer Spenden waren auch wieder mehrere Anschaffungen möglich. Hierzu zählte unter Anderem ein neuer Defibrillator mit EKG-Funktion, welcher die Arbeit der First Responder erleichtern und professionalisieren kann. Um die laufenden Kosten des Einsatzfahrzeugs und die Kosten für Einsatzmaterialien zu decken ist auch der Förderverein der Feuerwehr Jaderberg e.V. unverzichtbar. Helena Seemann bedankte sich daher auch herzlich bei den Mitgliedern des Vereins, die mit ihrer jährlichen Spende die Arbeit der First Responder überhaupt ermöglichen.

 

 

Text und Foto: Mirko Frühling, PW

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